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Herzlich Willkommen

beim Internetportal der Mannheimer Arbeitsgemeinschaft für Wohnungswesen, Kreditwirtschaft und Raumplanung und dem Wohnungswirtschaftlichen Seminar der Universität Mannheim

Programm im Herbstsemester 2016

Wohnungspolitik angesichts angespannter städtischer Wohnungsmärkte (PDF-Download)

 

20. Oktober 2016, 16.00 Uhr:

Dr.-Ing. des. Judith Marie Böttcher, Fachgebiet Projektentwicklung und Projektmanagement in der Stadtplanung, HafenCity Universität Hamburg: Konzepte zum Wohnen in der Umsetzung und die Rolle der Bündnisse für Wohnen

10. November 2016, 16.00 Uhr:

Dipl.-Volksw. Fabian Rohland, Wissenschaftlicher Referent, vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Bundesgeschäftsstelle Berlin: Bezahlbarer Wohnraum – die Herausforderung für Politik und Wohnungswirtschaft

17. November 2016, 18.00 Uhr:

Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Kaufen oder mieten? Neue Antworten auf einen Klassiker der Wohnungspolitik

Ort: Schloss, Fuchs-Petrolub-Festsaal (O 138) über dem Haupteingang des Schlosses.

Im Anschluss an den Vortrag haben Sie die Gelegenheit, bei einem Glas Wein und bei einem Imbiss mit Herrn Professor Voigtländer und untereinander zu diskutieren.

01. Dezember 2016, 16.00 Uhr:

Dr. Philipp Deschermeier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Kompetenzfeld Finanzmärkte und Immobilienmärkte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Die Folgen der Mietpreisbremse

 

Tagungsort bei den Vorträgen am 20. Oktober, 10. November und 1. Dezember:
Verfügungsgebäude der Universität Mannheim L7, 3-5, Podiumsgeschoss, Raum P 044

Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Frau Pipphardt an, Sekretariat Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie:
pipphardt@uni-mannheim.de

 

Aktuelle Meldungen

19.02.2016
Neues Programm im Frühjahrssemester 2016 ist online.

Schätzungen gehen von mehr als einer Million Flüchtlinge aus, die 2015 in Deutschland angekommen sind. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden im selben Jahr 476 649 Asylanträge gestellt. Diese Zahlen sind für die Kommunen in Deutschland eine große Herausforderungen, denn die Gemeinden tragen die Hauptlast bei Unterbringung und Integration der Flüchtlinge.

Aktuelle Diskussionen kreisen in der Regel um das Thema der kurzfristigen Unterbringung von Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen, provisorischen Gemeinschaftsunterkünften und dezentral in Privatunterkünften. Der Debatte zur weiteren Wohnraumversorgung von anerkannten Flüchtlingen fehlten bisher zumeist konkrete Zahlen. Zu diesem Thema stellt Dr. Ing. Thorsten Heitkamp anhand einer Modellrechnung des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK die Folgen der Zuwanderung von Flüchtlingen für die Wohnungsnachfrage und die zusätzliche Neubaunachfrage an Wohnungen für die Kommunen in diesem Bundesland vor. Damit wird eine Orientierungshilfe zur Verfügung gestellt, die erste Hinweise auf die zukünftigen Wohnraumbedarfe in den Kommunen und Kreisen Nordrhein-Westfalens gibt.

Timo Heyn widmet sich konzeptionellen Überlegungen, wie die Kommunen den multiplen Anforderungen bei Wohnraumversorgung und Integration begegnen können. Er postuliert das Ineinandergreifen dreier Handlungsebenen: analytisch-konzeptionelle Ebene (Auswertung von Datenmaterial und empirischer Erhebungen als Grundlage zu Antworten auf  mittel- bis langfristige Anforderungen), umsetzungsorientierte Ebene (z. B. innovative Ansätze wie lokale Bündnisse mit Schwerpunkt „Flüchtlinge“, bei denen sich Verwaltung, Wohnungswirtschaft und andere Akteure am Wohnungsmarkt aktiv engagieren) und Integration vor Ort, die im Quartier eine räumliche und inhaltliche Verknüpfung von Wohnungsmarkt, Unterstützungs- und Integrationsangeboten erfordert.

Die sprunghaft gestiegene Zahl von Flüchtlingen dominiert die öffentliche und politische Debatte. Es geht um die Frage der räumlichen Verteilung, um die soziale Stabilität, um die Integrationskraft unserer Gesellschaft, um den „Nutzen“ oder die „Kosten“ von Zuwanderung. Unabhängig von den nationalen Weichenstellungen finden wir uns jedoch in einer Situation wieder, die vor Ort in den Städten und Quartieren konkretes Handeln erfordert. Dazu stellt Dr. Olaf Schnur zehn Thesen des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. zur Diskussion vor.

Eine druckbare Version des Programms findes Sie hier.